
Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw), kurz Reservistenverband genannt, wurde im Jahre 1960 gegründet und hat mehr als 115.000 Mitglieder . Er führt im Auftrag des Deutschen Bundestages die beorderungsunabhängige Reservistenarbeit für alle Reservisten der Bundeswehr durch. Der überparteiliche Reservistenverband vertritt die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und erfüllt einen parlamentarischen Auftrag: Dieser besteht aus der Mittlerrolle zwischen Bundeswehr und Gesellschaft, deren sicherheitspolitische Bewusstseinsbildung und die Aus- und Weiterbildung militärischer Fähigkeiten bei den Reservisten. Neben der klassischen Reservistenarbeit wie Ausbildung, Märsche, Schießübungen und Sicherheitspolitische Information arbeitet der Reservistenverband auch in einigen übernationalen Verbänden mit. Folgende Personen können Mitglied im Reservistenverband sein: Reservisten der Bundeswehr als ordentliche Mitglieder, aktive Soldaten als außerordentliche Mitglieder und Personen ohne geleisteten Wehrdienst in der Bundeswehr als Fördermitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt 30 Euro und beinhaltet u. a. den monatlichen Bezug der Verbandszeitschrift „Loyal“ und gegebenenfalls regionale Mitteilungshefte oder Veranstaltungskalender, sowie ein umfangreiches Versicherungspaket des VdRBw auf Veranstaltungen und auf den direkten Hin und RückwegDer Reservistenverband ist in seiner Struktur mit der föderalen Gliederung Deutschlands vergleichbar. An oberster Stelle steht die Bundesdelegiertenversammlung, die alle vier Jahre tagt und das Präsidium wählt. Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten, zwei Stellvertretern, dem Bundesschatzmeister und derzeit sieben Vizepräsidenten. Zum Erweiterten Präsidium gehören die 16 Landesvorsitzenden